Bloßgestellt

Man muss sich nicht alles gefallen lassen

Adocom oder wie man sich ums Gehalt drückt

Die erste Firma über die ich hier schreiben möchte ist die Firma Adocom ohg aus Falkensee.

Eine Firma die hauptsächlich mit Azubis und Praktikanten arbeitet und nur etwa um die 15 fest angestellte Mitarbeiter im Innendienst hat sich aber großspurig als Unternehmensgruppe Adocom hinstellt.  Diese Gruppe besteht aus den Firmen Adoweb, Adoprint und Adosoft, hinzu kommt noch ein eigenes Inkassounternehmen (DN-Forderungs-Consulting).

Worum es aber in erster Linie geht ist wie die Firma Adocom mit Ihren Mitarbeitern umgeht. Sowie sich der Inhaber der Firma, Herr Gernot Nowack , dazu entschieden hat das ein Mitarbeiter für ihn keine Wert mehr hat wird er aus der Firma entfernt. Das ist zunächst ja auch nicht verwerfliches, die Methoden jedoch schon. Es werden den Mitarbeitern Auflösungsverträge vorgelegt damit das Arbeitsverhältnis dann auch sofort beendet ist, als Alternative bekommen die Mitarbeiter dann noch eine fristlose Kündigung vorgelegt, wohl in der Hoffnung das der zu kündigende Mitarbeiter sich dadurch so unter Druck gesetzt fühlt das er den Aufhebungsvertrag annimmt um keine Sperre vom Arbeitsamt zu riskieren. Das eine fristlose Kündigung in den meisten Fällen gar nicht gerechtfertigt wäre, darauf kommen die meisten in dieser Situation gar nicht. Nur wenige haben die Ruhe und Gelassenheit und vor allem das rechtliche Wissen um richtig zu reagieren und die Kündigung zu nehmen, damit zum Arbeitsgericht zu gehen und Kündigungsschutzklage einzureichen, diese Klagen werden in der Regel gewonnen und die Firma muss eine fristgerechte Kündigung ausstellen.

Jetzt geht es aber erst los, sowie ein Mitarbeiter die Kündigung oder den Aufhebungsvertrag bekommen hat oder sogar selbst gekündigt hat werden die Zahlungen an den Mitarbeiter eingestellt. Der Mitarbeiter oder eher ehemalige Mitarbeiter muss nun also erst mal hinter seinem Geld herlaufen. Da die meisten nicht wissen das es bei der Firma Adocom gang und gebe ist so zu verfahren warten sie erst mal ein paar Tage ab, dann wird telefonisch nachgefragt wo denn das Geld bleit und als Antwort bekommt man das es wegen der Abschlußberechnung etwas länger dauern kann oder das das Geld schon längst überwiesen wurde oder das es sich wohl um einen Fehler handelt und es geprüft wird. Derr Mitarbeiter ist erst mal beruhigt und vertraut darauf das dieses seriöse Unternehmen die Lohnbuchhaltung schon korrekt führt und alles ordnungsgemäß abgewickelt wird, schließlich ist sowas ja gesetzlich geregelt. Was der ehemalige Mitarbeiter nicht weiß, die Inhaber/Geschäftführer interessieren sich anscheinend nicht für Gesetze, das Gehalt und die Reisekosten die noch ausstehen werden nicht gezahlt.

Nach einiger Zeit wird der ehemalige Mitarbeiter dann doch unruhig und ruft wieder bei der Firma Adocom an. Die Geschäftsführer der Firma Adocom sind natürlich gerade nicht zu erreichen und Mitarbeiter in der Buchhaltung können keine genauen Auskünfte erteilen. Also schreibt der mittlerweile wütende ehemalige Mitarbeiter einen Brief an die Geschäftsführung der Firma Adocom und fordert sein Geld ein, es folgt ……. keine Reaktion. Die einzige Möglichkeit die der wütende ehemalige Mitarbeiter nun noch hat ist seine Gehaltsforderungen gerichtlich geltend zu machen. Also Klage vor dem Arbeitsgericht einzureichen und/oder einen Mahnbescheid und danach einen Vollstreckungsbescheid gegen die Firma Adocom zu erwirken. In beiden Fällen muss sich der wütende ehemalige Mitarbeiter jedoch darauf einrichten das es einige Zeit in Anspruch nehmen wird bevor er sein Geld bekommt.

Wie verhällt sich denn jetzt die Firma Adocom, jeder normal und logisch denkende Mensch wird davon ausgehen das sie die Gelder überweisen da sie vor Gericht eh verlieren und es ja wohl unangenehm ist den Gerichtsvollzieher im Haus zu haben. Nun, die Geschäftsführung der Firma Adocom scheint hier andere Vorstellung von normalem und logischem Denken zu haben denn es wird immer noch nicht gezahlt. In der Regel wird bis zum ersten Gerichtstermin gewartet und dann kurz nach Proßezbeginn ein Fax geschickt womit dem Gericht mitgeteilt wird das der Geschäftsführer krank ist und leider nicht zu dem Termin erscheinen kann, daher wird in der Regel entschieden den Termin zu verschieben also ein neuer Verhandlungstermin festgesetzt, also noch mal ein paar Wochen kein Geld zahlen. Das klappt auch ganz gut weil es kaum vorkommt das diese Prozesse vor dem gleichem Richter stattfinden und der Richter daher auch nicht weiß das es gängige Praxis der Firma Adocom ist so zu verfahren. Notfalls wird auch noch mal die Zuständigkeit des Gerichtes angefochten, das bringt dann wieder einen Verfahrensaufschub. Das Ergebis ist dann das der wütende ehemalige Mitarbeiter monatelang hinter sienem Geld herlaufen muss. Wenn er es hartnäckig tut wird er sein Geld irgendwann bekommen denn die Firma Adocom muss das Gehalt und die Reisekosten zahlen aber nur wenn der wütende ehemalige Mitarbeiter auch den langen Atem hat dahinter her zu laufen und er darf auch nicht zu lange warten. In den Arbeitsverträgen der Firma Adocom steht in §9 Abs.2 das die Forderungen innerhalb von 3 Monaten gerichtlich geltend gemacht werden müssen ansonsten verfallen sie. Ob das nach dem BGB überhaupt rechtens ist halte ich persönlich für sehr fragwürdig aber der Inhaber und Geschäftführer der Firma Adocom, Gernot Nowack, muss es ja wissen, schließlich studiert er ja nebenbei Betriebswirtschaftlehre.

Um sich das alles zu ersparen kann ich nur jedem raten der sich überlegt bei der Unternehmensgruppe Adocom oder eine seiner Firmen zu arbeiten dies nicht zu tun, er wird früher oder später die oben beschriebenen Probleme bekommen.

November 14, 2009 Geschrieben von | Adocom | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Adocom oder wie man ins Fernsehen kommt

In dem Artikel „Adocom oder wie man sich ums Gehalt drückt“ wurde ja nun ausfürlich beschrieben wie diese Firma und ihre Geschäftsführer, Gernot Nowack und Andreas Döring, mit ehemaligen Mitarbeitern umgehen, nun haben 3 Mitarbeiter sich mal effektiv gegen die Firma Adocom zur Wehr gesetzt und waren damit erfolgreich.

Die ehemaligen Mitarbeiter haben sich an die Sat1 Akte09 Redaktion gewandt und diese hat sich sofort bereit erklärt den ehemaligen Mitarbeitern zu helfen. Es wurde ein Beitrag gedreht indem die Mitarbeiter ihre Fälle schildern konnten und dann ist das Sat1 Akte09 Team mit den 3 Mitarbeitern zum Firmensitz nach Falkensee gefahren um dort die Geschäftsführung der Firma Adocom zur Rede zu stellen.

Das Sat1 Akte09 Team und die ehemaligen Mitarbeiter der Firma Adocom hatten Glück, direkt im Flur lief ihnen der Geschäftsführer Andreas Döring über den Weg und ergriff sofort die Flucht, versteckte sich hinter einer Blickdichten Tür und hielt diese zu. Das Sat1 Akte09 Team und die ehemaligen Mitarbeiter hatten jedoch Geduld und warteten, zuerst im Treppenhaus und schließlich unten vor der Tür, immerhin muss ja auch ein Geschäftsführer irgendwann das Haus verlassen. Und sie hatten Erfolg, nach einiger zeit wurde dem Team und den ehemaligen Mitarbeitern von einer Mitarbeiterein der Firma Adocom mitgeteilt das die Gehälter bereits online überwiesen wurden. Nach einigem hin und her hat sich dann auch der Geschäftsführer Gernot Nowack zu einer Stellungnahme vor der Kamera überreden lassen in einem letzten Versuch das ganze noch mal zum guten zu drehen.

Aussage: „Wir haben das überprüft und sofort korrigiert, die Gehälter wurden sofort online überwiesen.“

Nun ist dies aber leider nur die halbe Wahrheit. Es wurden Gehälter überwiesen aber nur für die 3 ehemaligen Mitarbeiter die vor der Tür standen, andere Mitarbeiter warten noch heute auf ihr Geld, vielleicht haben die Herrn Nowack und Döring aber auch einfach vergessen alle offenen Zahlungen zu überprüfen.

Ach ja, da war doch noch was, neben den Gehältern waren ja auch noch Reisekosten offen, diese wurden leider auch nicht sofort überwiesen, hierzu bedurfte es in mindestens einem Fall noch mal einer Mahnung per Einschreiben mit dem Hinweis auf die Sat1 Akte09 Redaktion damit die Reisekosten dann gezahlt wurden.

Bei einem der 3 ehemaligen Mitarbeiter war es dann noch der Fall das er noch bis zum Ende des Monats beschäftigt war. Nun kann man denken das die Geschäftsführung der Firma Adocom, also Herr Gernot Nowack und Herr Andreas Döring, die letzte Gehaltszahlung ordnungsgemäß abwickeln würden, schließlich hat sich Herr Gernot Nowack ja vor der Kamera so geäußert das alles geprüft wurde und der Fehler behoben wurde und so ein Fehler in einem renomierten Unternehmen bestimmt kein zweites Mal geschehen wird. Naja, leider nicht, wieder musste erst der ehemalige Mitarbeiter aktiv werden und per Einschreiben eine Mahnung schicken, wieder mit dem Hinweiß auf die Sat1 Akte09 Redaktion und auch dem Hinweis das nun Strafanträge und Klagen folgen würden.  Am Freitag den 6.11.2009 war das Schreiben bei der Firma Adocom und am Montag den 09.11.2009 war das Geld dann auf dem Konto des ehemaligen Mitarbeiters.

Ich weiß ja nicht wie andere das sehen aber nach meiner Meinung ist sowas schon Vorsatz.

Ups, Vorsatz???? Wenn das wirklich so wäre, dann wäre es ja möglich das hier das StGB §246 greifen würde.

Fazit dieses Artikels:

Nur wenn man extremen Druck auf die Firma Adocom, Herrn Gernot Nowack und Herrn Andreas Döring ausübt kommt man relativ schnell zu seinem Geld. Öffentlicher Druck ist anscheinend das einzige was dort verstanden wird denn da geht es dann um deren Existenz, das es bei den einbehaltenen Zahlungen um die Existenz der Menschen geht die mal für die Firma Adocom gearbeitet haben ist anscheind für Menschen wie Gernot Nowack und Andreas Döring unwichtig.

November 14, 2009 Geschrieben von | Adocom | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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