Adocom oder wie man sich ums Gehalt drückt
Die erste Firma über die ich hier schreiben möchte ist die Firma Adocom ohg aus Falkensee.
Eine Firma die hauptsächlich mit Azubis und Praktikanten arbeitet und nur etwa um die 15 fest angestellte Mitarbeiter im Innendienst hat sich aber großspurig als Unternehmensgruppe Adocom hinstellt. Diese Gruppe besteht aus den Firmen Adoweb, Adoprint und Adosoft, hinzu kommt noch ein eigenes Inkassounternehmen (DN-Forderungs-Consulting).
Worum es aber in erster Linie geht ist wie die Firma Adocom mit Ihren Mitarbeitern umgeht. Sowie sich der Inhaber der Firma, Herr Gernot Nowack , dazu entschieden hat das ein Mitarbeiter für ihn keine Wert mehr hat wird er aus der Firma entfernt. Das ist zunächst ja auch nicht verwerfliches, die Methoden jedoch schon. Es werden den Mitarbeitern Auflösungsverträge vorgelegt damit das Arbeitsverhältnis dann auch sofort beendet ist, als Alternative bekommen die Mitarbeiter dann noch eine fristlose Kündigung vorgelegt, wohl in der Hoffnung das der zu kündigende Mitarbeiter sich dadurch so unter Druck gesetzt fühlt das er den Aufhebungsvertrag annimmt um keine Sperre vom Arbeitsamt zu riskieren. Das eine fristlose Kündigung in den meisten Fällen gar nicht gerechtfertigt wäre, darauf kommen die meisten in dieser Situation gar nicht. Nur wenige haben die Ruhe und Gelassenheit und vor allem das rechtliche Wissen um richtig zu reagieren und die Kündigung zu nehmen, damit zum Arbeitsgericht zu gehen und Kündigungsschutzklage einzureichen, diese Klagen werden in der Regel gewonnen und die Firma muss eine fristgerechte Kündigung ausstellen.
Jetzt geht es aber erst los, sowie ein Mitarbeiter die Kündigung oder den Aufhebungsvertrag bekommen hat oder sogar selbst gekündigt hat werden die Zahlungen an den Mitarbeiter eingestellt. Der Mitarbeiter oder eher ehemalige Mitarbeiter muss nun also erst mal hinter seinem Geld herlaufen. Da die meisten nicht wissen das es bei der Firma Adocom gang und gebe ist so zu verfahren warten sie erst mal ein paar Tage ab, dann wird telefonisch nachgefragt wo denn das Geld bleit und als Antwort bekommt man das es wegen der Abschlußberechnung etwas länger dauern kann oder das das Geld schon längst überwiesen wurde oder das es sich wohl um einen Fehler handelt und es geprüft wird. Derr Mitarbeiter ist erst mal beruhigt und vertraut darauf das dieses seriöse Unternehmen die Lohnbuchhaltung schon korrekt führt und alles ordnungsgemäß abgewickelt wird, schließlich ist sowas ja gesetzlich geregelt. Was der ehemalige Mitarbeiter nicht weiß, die Inhaber/Geschäftführer interessieren sich anscheinend nicht für Gesetze, das Gehalt und die Reisekosten die noch ausstehen werden nicht gezahlt.
Nach einiger Zeit wird der ehemalige Mitarbeiter dann doch unruhig und ruft wieder bei der Firma Adocom an. Die Geschäftsführer der Firma Adocom sind natürlich gerade nicht zu erreichen und Mitarbeiter in der Buchhaltung können keine genauen Auskünfte erteilen. Also schreibt der mittlerweile wütende ehemalige Mitarbeiter einen Brief an die Geschäftsführung der Firma Adocom und fordert sein Geld ein, es folgt ……. keine Reaktion. Die einzige Möglichkeit die der wütende ehemalige Mitarbeiter nun noch hat ist seine Gehaltsforderungen gerichtlich geltend zu machen. Also Klage vor dem Arbeitsgericht einzureichen und/oder einen Mahnbescheid und danach einen Vollstreckungsbescheid gegen die Firma Adocom zu erwirken. In beiden Fällen muss sich der wütende ehemalige Mitarbeiter jedoch darauf einrichten das es einige Zeit in Anspruch nehmen wird bevor er sein Geld bekommt.
Wie verhällt sich denn jetzt die Firma Adocom, jeder normal und logisch denkende Mensch wird davon ausgehen das sie die Gelder überweisen da sie vor Gericht eh verlieren und es ja wohl unangenehm ist den Gerichtsvollzieher im Haus zu haben. Nun, die Geschäftsführung der Firma Adocom scheint hier andere Vorstellung von normalem und logischem Denken zu haben denn es wird immer noch nicht gezahlt. In der Regel wird bis zum ersten Gerichtstermin gewartet und dann kurz nach Proßezbeginn ein Fax geschickt womit dem Gericht mitgeteilt wird das der Geschäftsführer krank ist und leider nicht zu dem Termin erscheinen kann, daher wird in der Regel entschieden den Termin zu verschieben also ein neuer Verhandlungstermin festgesetzt, also noch mal ein paar Wochen kein Geld zahlen. Das klappt auch ganz gut weil es kaum vorkommt das diese Prozesse vor dem gleichem Richter stattfinden und der Richter daher auch nicht weiß das es gängige Praxis der Firma Adocom ist so zu verfahren. Notfalls wird auch noch mal die Zuständigkeit des Gerichtes angefochten, das bringt dann wieder einen Verfahrensaufschub. Das Ergebis ist dann das der wütende ehemalige Mitarbeiter monatelang hinter sienem Geld herlaufen muss. Wenn er es hartnäckig tut wird er sein Geld irgendwann bekommen denn die Firma Adocom muss das Gehalt und die Reisekosten zahlen aber nur wenn der wütende ehemalige Mitarbeiter auch den langen Atem hat dahinter her zu laufen und er darf auch nicht zu lange warten. In den Arbeitsverträgen der Firma Adocom steht in §9 Abs.2 das die Forderungen innerhalb von 3 Monaten gerichtlich geltend gemacht werden müssen ansonsten verfallen sie. Ob das nach dem BGB überhaupt rechtens ist halte ich persönlich für sehr fragwürdig aber der Inhaber und Geschäftführer der Firma Adocom, Gernot Nowack, muss es ja wissen, schließlich studiert er ja nebenbei Betriebswirtschaftlehre.
Um sich das alles zu ersparen kann ich nur jedem raten der sich überlegt bei der Unternehmensgruppe Adocom oder eine seiner Firmen zu arbeiten dies nicht zu tun, er wird früher oder später die oben beschriebenen Probleme bekommen.
Adocom oder wie man ins Fernsehen kommt
In dem Artikel „Adocom oder wie man sich ums Gehalt drückt“ wurde ja nun ausfürlich beschrieben wie diese Firma und ihre Geschäftsführer, Gernot Nowack und Andreas Döring, mit ehemaligen Mitarbeitern umgehen, nun haben 3 Mitarbeiter sich mal effektiv gegen die Firma Adocom zur Wehr gesetzt und waren damit erfolgreich.
Die ehemaligen Mitarbeiter haben sich an die Sat1 Akte09 Redaktion gewandt und diese hat sich sofort bereit erklärt den ehemaligen Mitarbeitern zu helfen. Es wurde ein Beitrag gedreht indem die Mitarbeiter ihre Fälle schildern konnten und dann ist das Sat1 Akte09 Team mit den 3 Mitarbeitern zum Firmensitz nach Falkensee gefahren um dort die Geschäftsführung der Firma Adocom zur Rede zu stellen.
Das Sat1 Akte09 Team und die ehemaligen Mitarbeiter der Firma Adocom hatten Glück, direkt im Flur lief ihnen der Geschäftsführer Andreas Döring über den Weg und ergriff sofort die Flucht, versteckte sich hinter einer Blickdichten Tür und hielt diese zu. Das Sat1 Akte09 Team und die ehemaligen Mitarbeiter hatten jedoch Geduld und warteten, zuerst im Treppenhaus und schließlich unten vor der Tür, immerhin muss ja auch ein Geschäftsführer irgendwann das Haus verlassen. Und sie hatten Erfolg, nach einiger zeit wurde dem Team und den ehemaligen Mitarbeitern von einer Mitarbeiterein der Firma Adocom mitgeteilt das die Gehälter bereits online überwiesen wurden. Nach einigem hin und her hat sich dann auch der Geschäftsführer Gernot Nowack zu einer Stellungnahme vor der Kamera überreden lassen in einem letzten Versuch das ganze noch mal zum guten zu drehen.
Aussage: „Wir haben das überprüft und sofort korrigiert, die Gehälter wurden sofort online überwiesen.“
Nun ist dies aber leider nur die halbe Wahrheit. Es wurden Gehälter überwiesen aber nur für die 3 ehemaligen Mitarbeiter die vor der Tür standen, andere Mitarbeiter warten noch heute auf ihr Geld, vielleicht haben die Herrn Nowack und Döring aber auch einfach vergessen alle offenen Zahlungen zu überprüfen.
Ach ja, da war doch noch was, neben den Gehältern waren ja auch noch Reisekosten offen, diese wurden leider auch nicht sofort überwiesen, hierzu bedurfte es in mindestens einem Fall noch mal einer Mahnung per Einschreiben mit dem Hinweis auf die Sat1 Akte09 Redaktion damit die Reisekosten dann gezahlt wurden.
Bei einem der 3 ehemaligen Mitarbeiter war es dann noch der Fall das er noch bis zum Ende des Monats beschäftigt war. Nun kann man denken das die Geschäftsführung der Firma Adocom, also Herr Gernot Nowack und Herr Andreas Döring, die letzte Gehaltszahlung ordnungsgemäß abwickeln würden, schließlich hat sich Herr Gernot Nowack ja vor der Kamera so geäußert das alles geprüft wurde und der Fehler behoben wurde und so ein Fehler in einem renomierten Unternehmen bestimmt kein zweites Mal geschehen wird. Naja, leider nicht, wieder musste erst der ehemalige Mitarbeiter aktiv werden und per Einschreiben eine Mahnung schicken, wieder mit dem Hinweiß auf die Sat1 Akte09 Redaktion und auch dem Hinweis das nun Strafanträge und Klagen folgen würden. Am Freitag den 6.11.2009 war das Schreiben bei der Firma Adocom und am Montag den 09.11.2009 war das Geld dann auf dem Konto des ehemaligen Mitarbeiters.
Ich weiß ja nicht wie andere das sehen aber nach meiner Meinung ist sowas schon Vorsatz.
Ups, Vorsatz???? Wenn das wirklich so wäre, dann wäre es ja möglich das hier das StGB §246 greifen würde.
Fazit dieses Artikels:
Nur wenn man extremen Druck auf die Firma Adocom, Herrn Gernot Nowack und Herrn Andreas Döring ausübt kommt man relativ schnell zu seinem Geld. Öffentlicher Druck ist anscheinend das einzige was dort verstanden wird denn da geht es dann um deren Existenz, das es bei den einbehaltenen Zahlungen um die Existenz der Menschen geht die mal für die Firma Adocom gearbeitet haben ist anscheind für Menschen wie Gernot Nowack und Andreas Döring unwichtig.
Adocom und die Reisekosten
Laut Vertrag zahlt die Firma Adocom Ihren Mitarbeitern Reisekosten bis zu einer Höhe von 500,– Euro pro Monat. Die Reisekosten sind auf einem Formular einzureichen und es werden für jeden gefahrenen Kilometer 0,30 Euro erstatte die der Mitarbeiter mit seinem eigenen PKW für die Firma unterwegs war,
Bis hierher alle ganz normal, aber da kann die Firma Adocom auch noch mal was drehen.
Für fahrten ins Büro werden keine Reisekosten übernommen, auch normal. Nun kommt es aber auch vor das ein Mitarbeiter nachdem er im Büro war noch zu Kundenterminen fährt, dies sind dann eindeutig wieder Fahrten die zu erstatten sind besonders wenn es vorher mit Herr Gernot Nowack persönlich abgesprochen worden ist und Herr Nowack dem Mitarbeiter auch noch einen Bewerber mitgegben hat damit der Mitarbeiter den Bewerber für Herrn Nowack einschätzen soll und entscheiden soll ob dieser eingestellt werden soll.
Nun reicht der Mitarbeiter seine Reisekostenabrechnung fristgerecht ein und rechnet darin natürlich auch die Fahrten an diesem besagtem Tag ab an dem er nach dem Bürotag noch Kundentermine wargenommen hat und für Herrn Nowack den Bewerber mitgenommen hat. Mittlerweile hat der Mitarbeiter bei der Firma Adocom gekündigt und musste seine Reisekosten nun auch anmahnen damit sie überwiesen werden. Als das Geld dann auf dem Konto eintrifft stellt der Mitarbeiter fest das es hier zu einer Differenz gekommen ist, er prüft es nach und es handelt sich bei dem Differenzbetrag genau um die gefahren Kilometer an diesem besagtem Tag.
Diese Kürzung der Reisekosten wurde ohne Rücksprache mit dem Mitarbeiter durchgeführt und sie stellt eine eindeutige Verletzung des Vertrages dar. Nun, um wie viel Geld ging es denn da überhaupt? Es waren genau 23,40 Euro, ein Betrag den ein Unternehmen wie die Firma Adocom eigentlich locker verschmerzen müsste aber anscheinend nun auch wieder nicht. Der Mitarbeiter hat sich jedenfalls entschieden auf die 23,40 Euro zu verzichten und auch keine weiteren rechtlichen Schritte wegen dieser Sache gegen die Firma Adocom zu unternehmen, der Aufwand lohnt einfach nicht und man will ja auch keinem die Butter vom Brot nehmen.
Adocom und einseitige Rechtsgeschäfte
Rechtsgeschäfte sind wie jeder Kaufmann weiß 2 übereinstimmende Willenserklärungen. Also beide sind sich einig und stimmen dem Vertrag zu ob schriftlich oder mündlich ist erst mal egal, das ist nur wichtig wenn es um den Beweis des Vertrages geht.
Anders als bei der uns mittlerweile bekannten Firma Adocom. Naja, nicht ganz, bei Ihren Referenzkunden (die sie ja nur aufnehmen um sich in der Region bekannter zu machen und damit auch gar kein Geld verdienen wollen), da bestehen sie auf jeden Vertrag, sowie die Unterschrift auf dem Vertrag ist kann nicht mehr dran gerüttelt werden, selbst wenn der Kunde (sorry, Partner) sich eine Minute nach Unterzeichnung überlegt das er die Dienstleistung doch nicht will oder vor dem Vertragsbeginn widerruft.
Was das Vertragsverhältnis zu Mitarbeitern angeht sieht es die Firma Adocom da nicht so genau, zumindest wenn es zum Vorteil der Firma Adocom ist.
Da sitzt Herr Gernot Nowack (Geschäftsführer der Firma Adocom) an einem Freitag in Hamburg im Büro der Firma Adocom, an diesem Tag ist Bürotag für Mitarbeiter der Firma an dem unter anderem Einzelgespräche geführt werden. Ein Mitarbeiter wird zu ihm ins Büro gebeten und von Herrn Gernot Nowack folgendermaßen begrüßt: “Du gehst mir sowas auf den Sack, ich habe überhaupt keinen Bock mehr auf dich.” Nun gut, darüber mag man denken was man will, aber eine etwas freundlichere Begrüßung wäre vielleicht schon drinnen gewesen. Nun wettert Herr Nowack erst mal über die Leistungen des Mitarbeiters und das er damit unzufrieden ist und die sich steigern müssen, er schlägt eine Vereinbarung vor das der Mitarbeiter im nächsten Monat eine gewisse Anzahl an Verträgen schreiben muss ansonsten würde er seine Kündigung bekommen. Bis auf die Begrüßung ist das ja auch alles korrekt, nun geschieht jedoch etwas was etwas komisch ist. Herr Nowack schreibt diese Vereinbarung auf einen Wochenbericht der bereits von dem Mitarbeiter und seinem damaligem Niederlassungsleiter unterschrieben war und unterzeichnet sie ohne den Mitarbeiter oder die Führungskraft gegenzeichnen zu lassen. Ob so ein Verhalten rechlich einwandfrei ist bezweifle ich hier mal da in diesen Wochenberichten verbindliche Vereinbarungen getroffen werden und diese von beiden Parteien gegengezeichnet werden aber es geht ja noch weiter.
2 Wochen später, wieder an einem Freitag, wieder an einem Bürotag. Der Niederlassungsleiter von vor 2 Wochen ist mittlerweile gekündigt worden und ein Niederlassungsleiter aus Berlin hat die Führung kommissarisch übernommen. Der Mitarbeiter wird wieder zu einem Einzelgespräch gebeten und hier werden ihm 3 Möglichkeiten dargelegt.
1. Er unterschreibt einen Aufhebungsvertrag und bekommt einen neuen Vertrag mit 800,- Euro weniger Gehalt, dieser gilt ab sofort.
2. Er bekommt eine Änderungskündigung und hat die Möglichkeit sich innerhalb der nächsten 3 Wochen zu entscheiden den neuen Vertrag zum nächsten Monat anzunehmen.
3. Er bekommt die Änderungskündigung und nimmt den neuen Vertrag nicht an und ist damit zum Ende des Monats arbeitlos.
Sein bisheriger unbesfristeter Arbeitsvertrag wird auf keinen Fall weitergeführt werden obwohl dieser Mitarbeiter nicht ein Mal eine Abmahnung von der Firma Adocom bekommen hat.
Die rechtsverbindliche Vereinbarung von Herrn Nowack, der immerhin Inhaber und Geschäftsführer der Firma und damit auch Vollkaufmann ist, spielt auf einmal keine Rolle mehr, sie wird kurz durchgelesen und dann zur Seite gelegt. Der Mitarbeiter hat zwischen diesen Möglichkeiten zu wählen und Ende.
Was zeigt uns das? Verträge sind für die Firma Adocom unwichtig, mit genügend Druck und Einschüchterung wird man die schon kippen, ob das nun rechtmäßig ist oder nicht, die werden schon nicht vor Gericht gehen. Übrigens, Arbeitsgerichte schmettern solche Änderungskündigungen in der Regel locker ab, man kann sich aber wohl auch 100%ig sicher sein das wenn man den Weg vors Gericht wählt die ordentliche Kündigung in seinen Briefkasten fällt.
Ich würde sowas ganz klar einseitige Rechtsgeschäfte nennen die unter Druck geschlossen wurden und dazu noch nachträglich auf Unterlagen festgehalten wurden die bereits vom Mitarbeiter unterschrieben waren. Rechtlich extrem Fragwürdig.
Adocom zahlt und zahlt immernoch nicht ausstehende Gehälter
Obwohl bei mir keine offenen Forderungen seitens adocom bestehen, und ich weiß von zig Anderen, die auch keine offenen Forderungen zu begleichen haben, zahlen die seit drei Monaten mein Gehalt nicht aus!
Wäre mal zu prüfen, ob man nicht Strafanzeige erstatten könnte!
Das ist wirklich dreist, sich vor die Kamera zu stellen und so zu tun, als wäre das bei den drei Mitarbeitern, die mit Akte09 vor der Tür in Falkensee standen, ein Versehen, mit der Nichtauszahlung der Gehälter! Herr Nowack hat wirklich Nerven, diese Masche weiter zu praktizieren!
Ich hoffe nur, der bekommt keine neuen Mitarbeiter mehr, die er um ihren Lohn prellen kann!
Interessante Artikel
… auch auf bloggermann oder
vertriebsblog
Und die suchen immernoch fleissig Mitarbeiter zum Ausbeuten!
Die Stellenangebotsbeschreibung von adocom ist der reinste Hohn! Da wird den potentiellen Mitarbeitern suggeriert, sie würden vorrangig für die Betreuung der bestehenden Kunden angestellt! Das stimmt jawohl in der Praxis so nicht! Die Aufgabe besteht darin, die schon bestehenden Kunden richtig unter Druck zu setzen neue Partner zu benennen, die der Mitarbeiter dann unter Vertrag nehmen soll! Wenn sich die Firmenchefs weigern, oder nicht wissen, wen sie werben sollen, dann soll der Mitarbeiter von adocom sie daraufhinweisen, dass sie ja schließlich nur unter der Bedingung die “Sonderkonditionen” von adocom erhalten, dass sie neue Partner werben! Bei genauerem Hinsehen aber ist die Sonderkondition ja gar keine, denn der “Partner” zahlt mindestens 125,00 € pro Monat für eine Seite, an der er keine Rechte hat! Die Erstellung muss er nicht zahlen, aber wenn er nach zwei Jahren kein Kunde mehr von adocom sein will, dann hat er auch keine HP mehr! Er zahlt also ganz regulär eine ganze Menge Kohle für die “Verwaltung” seiner – ups adocoms -HP, warum soll er dann noch verpflichtet sein neue Kunden zu werben? Es ist auch nicht erwünscht, den Kunden bei der Verwaltung der HP zu helfen, adocom hofft, dass die meisten die ihm zustehende Aktualisierung nicht in Anspruch nimmt: das ist der originale Wortlaut von Gernot Nowak im Assessement für die neuen Mitarbeiter!
Hier mal ein Auszug aus der Stellenbeschreibung auf der adocom HP unter “Karriere”:
Unser Angebot:
- Sie vermarkten eine einzigartige Dienstleistung im Bereich professioneller
Unternehmens-Homepages im Wachstumsmarkt Internet - Sie erhalten eine umfassende Schulung unserer hocheffizienten Vertriebsmethodik
- Sie erhalten attraktive Einkommens- und die Aufstiegsmöglichkeit zum NL-Leiter
- Sie sind bei uns angestellt und erhalten ein Gehalt und darüber hinaus leistungsorientierte Provisionen, Sonderprämien, Firmenhandy, Reisekosten, betriebliche Altersvorsorge (nach 6 monatiger Betriebszugehörigkeit)
- Sie sind Teil eines hoch motivierten Teams in einer weiter expandierenden Unternehmensgruppe
“umfassende Schulung”? Das ich nicht lache! Crash Kurs, wie man die Leute psychisch so einlullt, dass sie am Ende des Gesprächs “ja” sagen müssen!
Ich hatte einen Vertriebsleiter, der seine Mitarbeiter tatsächlich vernünftig einarbeiten und unterstützen wollte, der wurde dann von Gernot Nowack einfach abgesägt, weil er zu “weich” sei! Da war ich gerade eine Woche Mitarbeiter und wir hatten Freitags immer Bürotag. Da platzte plötzlich der Nowack rein, holte den Vertriebsleiter in ein seperates Büro, kam mit ihm nach einer Weile wieder raus und erklärte, dass der VL nun nicht mehr VL sei und er, der Nowack nun kommissarisch der VL für uns sei. Dann wurde ein Kollege von mir VL, der durfte zwei oder drei Wochen Chef über unsere Crew sein, und wurde dann von Gernot Nowack per Telefon am Montag morgen abgesägt. Nun wurde uns ein dritter VL vorgesetzt: Herr Witlof Oertel, von dem der Nowack ja soviel hält.
Zum Punkt: Der Mitarbeiter erhält ein Firmenhandy kann ich mich nur schlapp lachen! Man bekommt eine SimCard. Das Handy dazu muss man sich schon selbst besorgen! Man hat eine Flat zu den Handys der anderen Mitarbeiter von adocom und ins deutsche Festnetz. Ist aber ein Firmenchef mal nur über Handy zu erreichen, so muss der Mitarbeiter diese Gespräche auch noch selbst zahlen!!!
Provision soll es auch noch geben! Aber im Vertrag steht die Klausel: “nur bei ungekündigtem Fortbestand im darauffolgenden Monat nach der Zahlung des Kunden!
Also sollte einer mal Provision erarbeitet haben, so wird er schnell in der Probezeit ohne Grund gekündigt, und schon haben sie die Provision gespart und zahlen nicht mal das letzte reguläre Gehalt!
Ich hoffe, dass endlich mal eine Behörde die Machenschaften der Herren Nowack und Döring beendet, so dass die nicht noch mehr Mitarbeiter ausnehmen können!
Direktvertrieb
An dieser Stelle möchte ich mal grundsätzliches sagen zu diesem Thema. Ich habe in diesem Blog viel gelesen von einer bestimmten Firma und deren Vorgehensweise.
Das ist bestimmt nicht gut. Aber die sind nicht die einzigen. Ich selbst hatte vor kurzem ein Vorstellungsgespräch für Direktvertrieb und wurde dort behandelt wie ein Stück Dre…… Also war diese Erfahrung auch wieder eine Bestätigung dieser sehr bedenklichen Branche.
Und sei es nun der Vertrieb von Internetdiensten, Versicherungen, Cash-Systemen oder anderen Sachen. Es geht anscheinend immer nur mit Druck auf die Mitarbeiter und schon beinahe hart an der Grenze zur Legalität.
Das wird durch die sogenannten Führungskräfte praktiziert. Die selbst nichts auf die Reihe kriegen oder jemals geschafft haben.
Ihr kennt das bestimmt: “Soll er doch mal beweisen, wie leicht das alles geht …….”
Ich finde, diese Leute sind genauso schlimm wie die Firmenchefs, die das praktizieren lassen. Ich werde hier und auf anderen Blogs oder Seiten meine Erfahrungen niederschreiben in der Hoffnung, damit einige Leute vor übler Zukunft zu bewahren, vor allem aber aufzurütteln und aufzufordern, dass jeder sich selbst treu bleiben sollte.
Und wenn da einer meint, Vertrieb sei eben so, dann sollte er über sich selbst mal nachdenken.